Durch die Entwicklung der Stadt sind die neu errichteten
Stadtteile Ziehers-Nord, Ziehers-Süd, Aschenberg und Fulda-Galerie
entstanden. Die ehemaligen US-Kasernen bilden ebenfalls einen neuen
Stadtteil mit Wohn- und Gewerbeflächen sowie Schulen.
Entwicklung:
Die Stadt Fulda geht auf eine benediktinische
Klostergründung des Jahres 744 zurück. Im Auftrage des
Papstes Gregor II.
organisierte der aus dem englischen Crediton stammende Bonifatius als
"Apostel der Deutschen" die Christianisierung Germaniens.
Bonifatius beauftragte den aus Bayern stammenden Mönch
Sturmius zur Missionierung der Sachsen und ein Kloster an einem Furt
über den Fluss
Fulda anzulegen. Bonifatius erreichte, dass das Kloster mit reichen
Schenkungen
ausgestattet wurde. Das Bistum wurde direkt dem Pabst unterstellt.
Sturmius
hatte als Abt eine lange Amtszeit von 747 bis 779. Die Klostergemeinde
umfasste
bereits 779, beim Tod des ersten Abtes Sturmius, etwa 400 Mönche.
Bonifatius kam später bei der Bekehrung der Friesen ums
Leben. Seine Gebeine wurden nach Fulda geholt.
Erhalten blieb aus dieser Zeit die Michaeliskirche
aus dem 9.
Jahrhundert, sie ist die älteste Kirche nördlich der Alpen.
Fürstabt Adalbert von Schleifras ernannte 1700 Johann
Dientzenhofer zum Stiftsbau- meister in Fulda und beauftragte ihn einen
neuen Dom
und ein Stadtschloss im barocken Stil zu errichten. Der Bau dauerte von
1704
bis 1712. Der Dom mit einer Länge von 99 Metern und einer
Kuppelhöhe von 39m
wird an der Vorderseite von zwei Türmen von 57m Höhe
flankiert." (nach Wikipedia.org)
Fotos aus Fulda:
Das Wahrzeichen Fuldas: Der Domplatz mit Dom (1712) und Michaeliskirche (822)